Fahrschule Berlin Schöneberg- Driving School Advertisement
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Fahrschule Berlin Schöneberg
Donnerstag, 17 de Mai de 2012
 
 
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Unser theoretischer Unterricht in der Fahrschule     (T h e o r i e ü  b e r s i c h t   M a i     als Download )

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Da die Anwesenheit beim vorgeschriebenen Unterricht Pflicht ist, muss man bereits bei der Auswahl der Fahrschule darauf achten, dass die angebotenen Theoriezeiten in den persönlichen Terminkalender passen.

 

 

 

Dienstag und Donnerstag    19:00 Uhr bis 20:30 Uhr

 

Samstag                                           10:00 Uhr bis 13:00 Uhr.            

                                                 (Wir machen gleich 2 Themen a 90 Minuten.)

Der Unterricht ist in Lektionen zu 90 Minuten (»Doppelstunden«) aufgeteilt, darüber hängt in der Fahrschule ein Lehrplan aus. Es  ist übrigens ganz leicht wenn jemand mitten im Kurs neu einsteigt, denn jedes Kapitel ist normalerweise in sich abgeschlossen

Das Schöne an der neuen Fahrschüler-Ausbildungsordnung ist, dass der Fahrlehrer nunmehr Akzente setzen kann. Das bedeutet: Er muss nicht mehr sämtliche Vorschriften rauf und runter beten, sondern kann sich auf das Wesentliche konzentrieren und einzelne Themenbereiche, die ihm wichtig erscheinen, vertiefen. Dabei werden bewusst Lücken in Kauf genommen, die der Fahrschüler durch selbstständiges Lernen ausgleichen soll.

Auch die Lehrpläne sind inhaltlich umgestellt worden, sollen zu mehr Diskussionen innerhalb der Schülergruppe anregen und Themen behandeln, die mehr als die Vermittlung von Regelkenntnissen zum Ziel haben.

Wie viele Theoriestunden sind vorgeschrieben?    lady stop

Es muss grundsätzlich unterschieden werden zwischen Fahrschülern, die ihren ersten Führerschein machen und denen, die eine vorhandene Fahrlerlaubnis erweitern. Der Theoriestoff ist nämlich unterteilt in den Grundstoff für alle Klassen (der dann für die »Erweiterer« immer verkürzt wird) und den so genannten klassenspezifischen Stoff (bei dem es nur bei bestimmten Klassen Verkürzungsmöglichkeiten gibt).

 

 Grundstoff für alle Klassen
als Ersterwerber
 12   Doppelstunden zu 90 Minuten
als Erweiterung
    6  Doppelstunden zu 90 Minuten
Hinzukommt der  Klassenspezifischer Stoff der  Klasse B   
2 x  Doppelstunden zu 90 Minuten  
macht insgesamt 14 Doppelstunden für die Klasse B


Die Inhalte der theoretischen Ausbildung:

 

Rahmenplan für den Grundstoff (12 Doppelstunden) für alle Klassen


1. Persönliche Voraussetzungen

    

a) 

Körperliche Fähigkeiten
Sehfähigkeit - Sehtest
Bedeutung von Gesundheit und Fitness

 

b)

Einschränkungen der körperlichen Fähigkeiten
Krankheiten und Gebrechen
Aufmerksamkeitsdefizite
Konzentrationsmängel
Alkohol, Drogen und Medikamente
Ermüden und Ablenkung

 

c)

Psychische und soziale Voraussetzungen
Einstellung und Werthaltungen gegenüber Fahrzeugen,
Fahren und Straßenverkehr
Orientierung an Leitbildern des Verkehrsverhaltens.


2. Risikofaktor Mensch

    

a) 

Beeinflussung des Verkehrsverhaltens durch
Aggression, Angst, Fahrfreude, Stress, weitere Emotionen
Auffälliges Fahren kann verschiedene Gründe haben,
Reaktion auf aggressives Fahren
Aggression nicht mit Gegenaggression beantworten; Lernen, wie man seinen Ärger kontrolliert
Ursachen von Stress; Lernen, Stress wahrzunehmen
Erfahrung, dass Stress Risikofaktor ist
Lernen, wie Stress zu vermeiden und zu bewältigen ist
Gefühle können Fahrer positiv oder negativ beeinflussen
Risiken durch Angst, Panik, Überlegenheitsgefühle
Lernen, Gefühle zu beherrschen und zu kontrollieren

 

b)

Selbstbilder
realistische Einschätzung: Über- und Unterschätzung

 

c)

Fahrideale und Fahrerrollen.


3. Rechtliche Rahmenbedingungen

    

a) 

Führen von Kraftfahrzeugen
Fahrerlaubnisklassen
Führerschein auf Probe

 

b)

Zulassung von Fahrzeugen
zulassungspflichtige und zulassungsfreie Fahrzeuge
Erlöschen der Betriebserlaubnis

 

c)

Fahrzeuguntersuchungen

 

d)

Versicherungen
Haftpflicht, Teilkasko und Vollkasko
Insassenunfall
Rechtsschutzversicherung

 

e)

Fahrzeugpapiere und Führerschein
Fahrzeugbrief, Fahrzeugschein, Betriebserlaubnis, Versicherungsnachweis
Nachweis über Abgasuntersuchung
Änderungsabnahmebericht nach § 19 Abs. 3 StVZO

 

f)

Internationaler Kraftfahrzeugverkehr.


4. Straßenverkehrssystem und seine Nutzung

    

a) 

Verkehrswege und ihre Bedeutung
Straße, Fahrbahn, Fahrstreifen, Seitenstreifen, Sonderfahrstreifen, Sonderwege, Autobahn- und Kraftfahrstraße

 

b)

Grundregel § 1 (StVO)

 

c)

Gefahrenwahrnehmung bei Benutzung der Verkehrswege (z.B. Alleen)
Verkehrsbeobachtung, Gefahrenkontrolle beim Fahrstreifenwechsel
Stau.


5. Vorfahrt und Verkehrsregelungen Verhalten

    

- bei besonderen Verkehrslagen
- an Kreuzungen und Einmündungen
- bei Verkehrsregelungen durch Lichtzeichen und Polizeibeamte
insbesondere durch
- Handeln in der richtigen Reihenfolge (u.a. Bremsen, Schalten, Beschleunigen)
- Spurtstärke, Bedarf an Straßenraum und Zeit beim Überqueren einer Kreuzung einschätzen lernen
- Gefährlichkeit einer Kreuzung beurteilen, Notwendigkeit der Verständigung und Verständnis beim Kreuzungsverkehr
- Lernen, für die anderen Verkehrsteilnehmer mitzudenken
- Bedeutung von Gelassenheit und Geduld, gegebenenfalls auch einmal auf Vorfahrt verzichten
- Umweltbewusstes Befahren von Kreuzungen und Einmündungen.

 


6. Verkehrszeichen und Verkehrseinrichtungen sowie Bahnübergänge

    

a) 

Verkehrszeichen und -einrichtungen
Gefahrzeichen, Vorschriftzeichen, Richtzeichen sonstige Zeichen (Zusatzschilder), Verkehrseinrichtungen Wissen um die Systematik und Logik
Formen, Farben, Piktogramme, Schrift der Verkehrszeichen, "Lesen" von Verkehrseinrichtungen und Folgerungen für das eigene angemessene Verhalten

 

b)

Bahnübergänge
Sicherheits- und umweltbewusstes Verhalten an Bahnübergängen.


7. Andere Teilnehmer im Straßenverkehr

    

a) 

Besonderheiten und Verhalten gegenüber
- öffentlichen Verkehrsmitteln
- Bussen/Schulbussen
- Taxen
- Pkw und Motorradfahrern
- Radfahrern
- großen und schweren Fahrzeugen
- Fußgängern
- Kindern und älteren Menschen
- Behinderten

 

b)

Verhalten an Fußgängerüberwegen und -furten

 

c)

Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung
- verkehrsberuhigter Bereich und Zone 30
- bauliche Maßnahmen.


8. Geschwindigkeit, Abstand und umweltschonende Fahrweise

    

a) 

Bedeutung der Geschwindigkeit
situationsangepasste Geschwindigkeit
Zusammenhänge zwischen Geschwindigkeit, Abstand und Anhalteweg
Einschätzung des Anhalteweges bei verschiedenen Geschwindigkeiten
Gewöhnung an ausreichende Sicherheitsabstände
Erkenntnis der Gefahren von zu hohen Geschwindigkeiten
Ständige Kontrolle der Geschwindigkeit durch Anpassung an Verkehrsverhältnisse, Straßenverhältnisse, Witterungs- und Sichtverhältnisse
Kenntnisse und Akzeptanz der Geschwindigkeitsregelungen
Kenntnis der Zusammenhänge zwischen Geschwindigkeit und Schadstoffemissionen
Wahl umweltschonender Geschwindigkeiten
Realistische Selbsteinschätzung des eigenen Geschwindigkeitsverhaltens
Wissen um das Risiko von Geschwindigkeitsrausch und
Geschwindigkeitsgewohnheiten

 

b)

Vorausschauendes Verhalten

 

c)

Sicherheitsabstände

 

d)

Wahl der Geschwindigkeit in Abhängigkeit von Straße, Verkehr, Witterungs- und Sichtverhältnissen

 

e)

Lärmschutz

 

f)

Geschwindigkeitsvorschriften

 

g)

Warnzeichen.


9. Verkehrsverhalten bei Fahrmanövern, Verkehrsbeobachtung

    

a) 

Einfahren, Anfahren

 

b)

Überholen, Vorbeifahren, Ausweichen

 

c)

Nebeneinanderfahren

 

d)

Abbiegen

 

e)

Wenden

 

f)

Rückwärtsfahren

 

g)

Kenntnis der Verkehrsregelungen bei verschiedenen Fahrmanövern. Insbesondere durch
- Kennen und Wahrnehmen von Gefahren bei Fahrmanövern
- Verkehrsbeobachtung üben
- Erfahrung, dass sie erhöhte Konzentration erfordern
- Lernen, verantwortungsvoll zu entscheiden, ob und wo man Fahrmanöver ausführen kann oder davon absehen soll.


10. Ruhender Verkehr

    

Zu wenig Straßenraum - zu viele Autos

 

a) 

Ruhender Verkehr
Halten und Parken
Einrichtungen zur Überwachung des ruhenden Verkehrs

 

b)

Ein- und Aussteigen
Sichern des Fahrzeugs

 

c)

Absichern liegengebliebener Fahrzeuge

 

d)

Anschleppen, Abschleppen und Schleppen.

11. Verhalten in besonderen Situationen, Folgen von Verstößen gegen         Verkehrsvorschriften

    

a) 

Benutzung von Beleuchtungseinrichtungen

 

b)

Verhalten gegenüber Sonderfahrzeugen
Blaues und gelbes Blinklicht
Sonderrechte

 

c)

Verhalten nach Verkehrsunfall
Absichern und Hilfeleistung für Verletzte
Verpflichtungen

 

d)

Ahndung von Fehlverhalten
Verwarnung, Bußgeld, Fahrverbot, Strafe

 

e)

Verkehrszentralregister
Punktsystem

 

f)

Entzug der Fahrerlaubnis

 

g)

Verlust des Versicherungsschutzes
Schadenersatz, Regress

 

h)

Begutachtungsstelle für Fahreignung
Medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU).


12. Lebenslanges Lernen

    

a) 

Besondere Risikofaktoren bei
- Fahranfängern
- jungen Fahrern
- älteren Fahrern

 

b)

Hilfen
insbesondere durch
- Aufbauseminare (Führerschein auf Probe)
- Aufbauseminare für Kraftfahrer (ASK)
- Verkehrspsychologische Beratungsgespräche
- Erfahrungsaustausch für Fahranfänger

 

c)

Risiken durch Informations- und Kommunikationsdefizite im Straßenverkehr

 

d)

Verkehrssicherheit durch Weiterbildung

 

e)

Sicherheitstraining

 

f)

Kurse zur umweltschonenden Fahrweise.

 

Rahmenplan für den klassenspezifischen Zusatzstoff

in der Klassen B  (2 Doppelstunden)
 
1. Technische Bedingungen, Personen- und Güterbeförderung - umweltbewusster Umgang mit Kraftfahrzeugen

    

a) 

Technik, Physik
- Betriebs- und Verkehrssicherheit
- Wartung und Pflege der Fahrzeuge
- Untersuchung der Fahrzeuge nach den §§ 29, 47a StVZO*)
- Wirkung von Kräften beim Fahren, physikalische Gesetzmäßigkeiten

 

b)

Personen- und Güterbeförderung
- Personenbeförderung
- Ladeflächen und Beladung*)

 

c)

Umweltschonender Umgang mit dem Kraftfahrzeug
- Energiesparende Fahrweise
- Umweltschonende Fahr- und Fahrvermeidungsstrategien.



2. Fahren mit Solokraftfahrzeugen und Zügen

    

a) 

Fahrgeschwindigkeit

 

b)

Fahren in Fahrstreifen

 

c)

Fahren bei unterschiedlichen Straßen- und Witterungsverhältnissen

 

d)

Fahren unter Verwendung der Beleuchtungseinrichtungen

 

e)

Befahren von Kurven, Gefällen und Steigungen

 

f)

Bremsen
- Bremsanlagen (Betriebsbremse, Feststellbremse, Anhängerbremse)*)
- Benutzung der Bremsen (degressiv - progressiv)
- Bremsen im Gefälle und bei Gefahr

 

g)

Zusammenstellung von Zügen*)
- Einrichtung zur Verbindung von Fahrzeugen
- Stützlast
- Ankuppeln, Abkuppeln, Rangieren
- Beleuchtung

 

h)

Sozialvorschriften und Verkehrsverbote

 

       viel Spaß beim Lernen 

                                  Fahrschule Oscar

 

 
 
Top! Top!